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Lebensmittelautomat für die Ortschaft Immenried

Foto: ReWA e.V.

Für die Ortschaft Immenried konnte mit Hilfe des Förderprogramms Regionalbudget für Kleinprojekte mit der Aufstellung eines Lebensmittelautomaten/Regiomaten durch den Regiomatenbetreiber Werner Leutner (Heumilchhof Allgäu GbR) ein wertvoller Beitrag zur Grundversorgung im ländlichen Raum geleistet werden. Hier werden regionale Produkte wie Milch, Butter, Käse, Wurst, Joghurt, aber auch Nudelgerichte, Getränke und Süßigkeiten angeboten. 

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Ladestationen für E-Autos und E-Fahrräder in Leutkirch

Fotos: ReWA e.V.

Der Brauereigasthof Härle in Leutkirch konnte im August 2020 entsprechend seiner klimaneutralen Gesamt-Ausrichtung die beiden durch das Regionalbudget geförderten Ladestationen für E-Autos und E-Fahrräder in Betrieb nehmen, deren Strom ausschließlich aus regenerativen Quellen stammt. Diese können von Besuchern des Brauereigasthofes kostenfrei inklusive entsprechendem Ladekabel durch eine Direktverbindung benutzt werden. Dadurch profitiert  die touristische Destination Leutkirch durch eine weitere elektrische Ladeinfrastruktur klar und liegt voll im Trend.

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Behindertengerechtes WC am Winterberg

Foto: FöV Winterberg e.V.

Durch den Förderverein Galluskapelle Winterberg e.V.  und sein Engagement konnte mit einer LEADER-Förderung, der bereits in 2019 angelegte Parkplatz Winterberg in Tautenhofen, Ende Oktober 2020 durch das Regionalbudget mit einem behindertengerechten WC-Container ergänzt werden. Der Parkplatz dient nicht nur dem Besuch der Galluskapelle auf dem Winterberg, sondern ist auch Ausgangspunkt für Wandern und Radfahren am Wanderweg 9 der Stadt Leutkirch. Der Förderverein betreut die Kapelle und die WC-Anlage ehrenamtlich und organisiert jährlich ein umfangreiches kulturelles und spirituelles Programm mit rund 30 Veranstaltungen in der Galluskapelle.

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Dorfcafé Urlau - ein Platz zum Verweilen

   

Foto: ReWA e.V.

Das Dorfcafé in der Allgäuer Genussmanufaktur Urlau wurde mit Hilfe der Förderung durch das Regionalbudget im Spätherbst 2020 ansprechend und gemütlich durch lokale Planer und Handwerker eingerichtet. Ziel ist es, mehr Gäste, sowohl „von außen“ als auch die Besucher der Genussmanufaktur selbst, zum Platz nehmen und Verweilen zu gewinnen um das Café, das dem Dorfladen Heimat & Genuss angeschlossen ist, in Zukunft wirtschaftlich betreiben zu können. Es sind bequeme Sitzecken entstanden; im Raum selbst wurde durch eine neue Bodengestaltung, abgehängte Deckenelemente, Wandverkleidungen und Beleuchtung eine angenehme Atmosphäre geschaffen. So kann beim Brot-Backen direkt „über die Schulter“ geschaut werden. Die erste Resonanz der Kunden des Dorfladens ist durchweg positiv. Corona-bedingt steht das Café nun in den Startlöchern und wartet darauf, baldmöglichst eröffnet werden zu dürfen.

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Direktabfüllung für Urlauer Genussbrauerei ermöglicht

    

Foto: ReWA e.V.

Da die Urlauer Genussbrauerei GmbH & Co.KG, die sich ebenfalls in der Genussmanufaktur Urlau befindet, bisher über keine eigene Abfüllanlage verfügte, musste das Bier in aufwändiger Weise mit Tanklastzügen zur benachbarten Brauerei nach Isny hin- und wieder zurückgefahren werden, was kostspielig ist und einen Teilverlust an Qualität bedeutete. Im Rahmen der Detailplanung wurde eine eigene Abfüllanlage angeschafft. Außerdem eine Hubameise, da diese mobil ist und neben dem Auf- und Abtransport mit ihr direkt im Keller auch Flaschen und Fässer bewegt werden können. Zusätzlich wurde hierfür ein Flaschenzug am Dach des Schachtes befestigt, so dass dieses zur Verladung angehoben werden kann. Durch die Förderung des Regionalbudgets konnte die Abfüllung ab November 2020 vor Ort realisiert und gleichzeitig die Möglichkeit zur Arbeitsplatzsicherung und Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden.

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Startup im Kampf gegen Umweltverschmutzung

Foto: LOVNAT GbR

Als Startup möchte die LOVNAT GbR in Leutkirch der Umweltverschmutzung den Kampf ansagen. Die Jungunternehmer Tobias Pflug u. Marco Schmidt sind davon überzeugt, dass durch innovative und effiziente Produkte, wie z.B. dem Taschenbecher für Zigarettenkippen und Kleinmüll, sich solche Gegenstände in den Alltag wunderbar integrieren und vermitteln lassen. Um dies mit individuellen Brands umzusetzen und die Produktvermarktung ab Herbst 2020 weiter anzutreiben, wurde hier in die dafür notwendige Geschäftsausstattung wie digitales Zeichenbrett und mobile Arbeitsplätze investiert und eine Förderung über das Regionalbudget für Kleinprojekte gewährt. Kundenpotential sieht das Jungunternehmen sowohl bei Veranstaltern von Festivals, aber auch bei Kommunen und Unternehmen, die mit ihrem Namen für eine saubere Umwelt werben wollen.

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Projekt "Saft in die Flasche"

Foto: Mobile SaftMoschte Amtzell

Die Mobile SaftMoschte in Amtzell konnte mit Hilfe der Förderung der LEADER-Aktionsgruppe Württembergisches Allgäu und dem damit verbundenen Förderprogramm Regionalbudget für Kleinprojekte den Einstieg in die Flaschenabfüllung, ergänzend zur bisherigen ausschließlichen Bag-in-Box-Abfüllung umsetzen. Das Projekt 'Saft in die Flasche' ist im Herbst 2020 erfolgreich angelaufen und neue Kunden konnten für die nachhaltige Flaschenabfüllung gewonnen und begeistert werden, was einmal mehr aufzeigt, dass ein Umdenken in Sachen Umweltbewusstsein immer mehr stattfindet und gleichzeitig den Erhalt der für unsere Region so typischen Streuobstwiesen stärkt.

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Elektronische Schießanlage für den SV Pfärrich

                           

Foto: SV Pfärrich

Der Schützenverein Pfärrich konnte im Oktober 2020 seine elektronische Schießanlage um eine Laserzielanlage bestehend aus zwei Lichtgewehren, einer Lichtpistole und drei Laserzielmessgeräten durch die Förderung im Regionalbudget erweitern. Bei dieser  neuartigen Zieleinrichtung mit Lichtgewehr ersetzt ein Laserstrahl die bisherige Bleikugel. Das Laserzielmessgerät überträgt den Treffer mit einer Genauigkeit eines tausendstel Millimeters auf den Monitor. Papierscheibe und Bleikugel haben dabei ausgedient – ein klarer Vorteil für die Umwelt. Den Jugendlichen kann so ein innovatives Angebot für eine sinnvolle Freizeitbetätigung unter Anleitung Erwachsener z.B. auch im Rahmen von Ferienprogrammen geboten werden. Aber auch in Form von Gruppenangeboten mit Konzentrationsübungen für Bürger, Senioren und Gäste der Region bietet dies ein modernes und einzigartiges Freizeitangebot unabhängig von Witterungseinflüssen.

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Existenzgründung: Psychologische Beratungspraxis in Kißlegg

                  

Fotos: U. Sontheim

In Mitten von Kisslegg hat Ursula Sontheim die psychologische Beratungspraxis „Bilder Wechsel“ im Herbst 2020 gegründet und konnte durch die Förderung bei der Praxisausstattung unterstützt werden. Frau Sontheim ist Diplom Pädagogin, Psychologische Beraterin sowie Kunsttherapeutin. Ihr Angebot richtet sich vorrangig an Erwachsene, die in einer Lebenskrise stecken, die wieder mehr Leichtigkeit ins Leben bringen möchten, an Menschen, die präventiv oder nachsorgend Burnout, Stress, Depression und Ängsten entgegenwirken möchten.  Sie arbeitet mit systemisch, kreativen Methoden und bietet Einzelberatungen sowie kunsttherapeutische Gruppen an. Mehr dazu unter www.bilderwechsel.com. Die Regionalentwicklung Württembergisches Allgäu konnte sie mit dem Förderprogramm Regionalbudget bei der Praxisausstattung und Existenzgründung unterstützen.

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Digitales Informationssystem für Gäste und Bürger in Kißlegg

                

Fotos: Gde. Kißlegg

Das neue digitale Informationssystem für Gäste und Bürger vor dem Kißlegger Rathaus informiert seit Oktober 2020 nun unabhängig sowohl von Öffnungszeiten des Gäste- und Bürgerbüros als auch einer Handynetzabdeckung, tagesaktuell über Veranstaltungen der örtlichen Vereine in Form von digitalen Plakaten, möglichen Freizeitaktivitäten und Ausflugszielen, Übernachtungs- und Gastronomiebetriebe und zeigt digitale Rad- und Wanderkarten der gesamten Region auf und dient somit als weiterer Baustein für die Belebung der Ortsmitte. Über den modernen Touchscreen-Bildschirm wird nicht nur auf die Förderung durch das Regionalbudget für Kleinprojekte hingewiesen, sondern auch die Bedienung des Info-Points intuitiv und bequem gesteuert.

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Doppelmesser-Heckseitenmähwerk und Schleifgerät für Amphibienschutz

 

Foto: ReWA e.V.

Für einen nachhaltigen Amphibien- und Insektenschutz konnte der Gärtnerhof-Oberreute GbR in Kißlegg durch die Förderung des Regionalbudgets im Spätsommer 2020 ein Doppelmesser-Heckseitenmähwerk samt Schleifautomaten anschaffen. Diese ökologisch sinnvolle Investition ermöglicht eine schonende Bewirtschaftung der Wiesen und wirkt sich somit auch nachhaltig auf die Insekten- und Amphibienwelt aus. Die durch das nachhaltig gewonnene Heu erzeugte Milch wird direkt am Hof fast vollständig zu Joghurt und Quark verarbeitet und regional auf den Wochenmärkten vor Ort verkauft.

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Verkaufsautomat Niederwangen

Foto: W. Leutner

In Niederwangen (Dorfplatz am Schulgebäude) wurde im Juli 2020 ein Verkaufsautomat für regionale Lebensmittel mit Hilfe der Förderung durch das Regionalbudget für Kleinprojekte in Betrieb genommen und mit Oberbürgermeister Lang, der damaligen Geschäftsführerin der Regionalentwicklung Württembergisches Allgäu, Maria Rigal und dem Betreiber Werner Leutner eingeweiht. Dieser wird von der Heumilchhof Allgäu GbR bestückt und bietet Käse von der Bauernkäserei Leupolz, verschiedene Sorten Joghurt von der Käserei Zurwies und viele weitere Produkte aus der Region, die hier nun rund um die Uhr erworben werden können. Somit wird die regionale Direktvermarktung zu einem immer wichtigeren Faktor unserer Region und von den Verbrauchern letztlich auch gewünscht und sehr gut angenommen.

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Regiomat u. Vermarktungshäuschen Endraß

Foto: H. Endraß

In Primisweiler konnte der Biohof Endraß ab Oktober 2020 durch die Förderung im Regionalbudget sein Angebot ausbauen und durch flexiblere Verkaufszeiten mit einem Regiomaten in einem wind- und wettersicheren Vermarktungshäuschen am Hof nicht nur die hofeigenen Produkte, sondern auch die umliegender Höfe vermarkten und somit ein Teil der direkten Grundversorgung im ländlichen Raum werden. Auch ihm ist es wichtig, mit Plakaten Informationen zur biologischen Landwirtschaft an die Verbraucher weiterzugeben und gleichzeitig durch Transparenz einen Einblick in die Lebensmittelerzeugung vor Ort zu geben.

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Anhänger für Mosterei

Foto: Mosterei Milz

Die Mosterei Milz in Argenbühl möchte den Erhalt der Mosterei, aber auch die traditionsreiche Kultur der Streuobstwiesen und dem damit verbundenen Landschaftsbild für unsere Region sichern und so in den Verkauf des „von Hier Streuobstapfelsaft“ investieren. Um dies besser umsetzen zu können und das Verladen und Transportieren des Obstes zu erleichtern, wurde im Juli 2020 ein geschlossener Anhänger mit Kippvorrichtung durch das Regionalbudget gefördert. So konnte bereits im Sommer 2020 Obst aus einem Umkreis von 15 km bezogen und versaftet werden. Auch die Mosterei Milz hat inzwischen ergänzend auf Flaschenabfüllung gesetzt und somit den Umweltgedanken untermauert.

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Vesperplatz in Eglofs

Foto: Gde. Argenbühl

Von derGemeinde Eglofs wurde ein Vesperplatz beim neu erbauten Dorfladen in Eglofs als zentraler Punkt an der Orts-durchfahrt zum Ende des Jahres 2020 realisiert und durch das Regionalbudget bezuschusst. Der Platz wurde attraktiv mit Kopfsteinpflaster, Sitzgelegenheit, Fahrradständern und Pflanzmöglichkeit gestaltet, um so als zentraler Platz ein Anziehungspunkt für Einheimische und Urlauber gleichermaßen zu sein. Hier soll Eingekauftes sofort verzehrt werden können, aber auch mit Blick auf den Tourismus Radlern und Vorbeikommenden eine gute Möglichkeit geboten werden, eine Vesperpause einzulegen.

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Bio-Bude in Wolfegg-Veesers

Foto: H. Blank

Durch das Regionalbudget konnte auch ein Verkaufsautomat mit Hütte, Fahrradstellplatz und Sitzgelegenheit direkt auf dem, an einer stark frequentierten Wander- und Fahrradstrecke gelegenen, BioHof Blank in Wolfegg im Oktober 2020 zur Direktvermarktung der hofeigenen demeter-Produkte gefördert werden. Dem Landwirt ist es wichtig, für die Verbraucher den Zusammenhang zwischen Milchprodukten und der Kalbfleischproduktion zu vermitteln, weshalb er gleichzeitig mit Blick auf den eigenen Hof, ausführlich über die Landwirtschaft informiert und gerne auch in einem persönlichen Gespräch aufklärt. Hierzu stellt er in einem Aufsteller auch Flyer und Informationsmaterial für die Verbraucher zur Verfügung. Somit ein weiterer Schritt in für die Grundversorgung und Direktvermarktung im ländlichen Raum.

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Verkaufsautomat Brugger in Bodnegg

Foto: ReWA e.V.

Ein Verkaufsautomat im Zentrum von Bodnegg konnte für die Direktvermarktung Ende Oktober 2020 eingerichtet werden. „Tankstellen-typisch“ bietet hier Christian Brugger hofeigene Produkte, aber auch die von umliegenden Höfen aus direkter Erzeugung, rund um die Uhr an und klärt gleichzeitig mit einem Aufsteller über Nachhaltigkeit und Produktion auf. Hier konnte durch die Förderung des Regionalbudgets die Grundversorgung im ländlichen Raum gestärkt und in Umweltbildung investiert werden.

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© Regionalentwicklung Württembergisches Allgäu